AMNESTY FORDERT DIE FREILASSUNG ALLER GEWALTLOSEN POLITISCHEN GEFANGENEN


17. Juni 2009 - "Wir beklagen, dass die neue Amtszeit des Präsidenten von weitverbreiteten Übergriffen eingeleitet wird. Amnesty International betrachtet jeden als gewaltlosen politischen Gefangenen, der allein für die Forderung nach Transparenz und die Anzweiflung des Wahlergebnisses verhaftet wurde. Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung aller gewaltlosen politischen Gefangenen in Iran", sagt Hassiba Hadj Sahraoui, die stellvertretende Direktorin des Nahost- und Nordafrika-Programms von Amnesty International.

Die iranischen Behörden müssen umgehend eine Untersuchung des gewalttätigen Vorgehens von Sicherheitskräften gegen die Demonstrierenden einleiten. Seit das Ergebnis der Präsidentschaftswahl am Samstag veröffentlicht wurde, kommt es vor allem in Teheran, aber auch in anderen Städten wie Rasht, Shiraz, Zahedan und Oroumiye zu Demonstrationen. Allein am Montag protestierten bis zu zwei Millionen Menschen auf den Straßen Teherans.

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